Was tun als Lehrer/in eines betroffenen Kindes?

Mobbing muss so schnell wie möglich unterbunden werden.

Am besten ist es natürlich wenn es an der Schule klare Regelungen zum Umgang mit Mobbing gibt, die  der Schulgemeinde bekannt sind.  Aber auch wenn nicht, können Lehrkräfte dazu beitragen Mobbing zu unterbinden in dem sie eine klare Haltung von: “Mobbing wird auf keinen Fall geduldet” einnehmen. Werden Sie aktiv, treiben sie die Vereinbarung klarer Reglen im Umgang mit Mobbing voran. Informieren Sie die Schulleitung. Gehen Sie auf Schüler und Eltern zu. Bieten Sie sich als Klärungsunterstützung an, falls verdeckte Konflikte das Mobbing ausgelöst haben.

Wenn ein betroffenes Kind zu Ihnen kommt, musste dieses sich vorher sicherlich überwinden sich jemandem anzuvertrauen. Es braucht jetzt ein offenes Ohr und Jemanden der es in seiner Not ernst nimmt. Es gibt verschiedene Konzepte, die Sie in ihrer Vorgehensweise unterstützen können bsp. “No blame approach.”(www.no-blame-approach.de)

Mit der Zustimmung des betroffenen Kindes kann bei einer Klassenversammlung mit den Tätern das Gespräch gesucht  und gemeinsam Lösungen gefunden werden.

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